Mit dem neuen Vereinslogo versuchten wir, die drei Elemente, Luft-Wasser Erde darzustellen. Aus den Schwingen des Vogel entsteht der Fisch, sie stehen für den Lebensraum Luft und Wasser. Die Pflanzen für die Erde. Wir möchten damit betonen, dass alle Lebensräume ineinandergreifen und als Ganzes betrachtet werden müssen. Die Natur braucht diese Sichtweise und den entsprechenden Schutz mehr denn je.
Die beiden Vereine arbeiten schon seit Jahren gemeinsam im alten Wasserreservoir der Gemeinde Langnau, welches im Besitz der Singdrossel war, in der Aufzucht von Steinkrebsen, Elritzen und Bachmuscheln zusammen.
Ein Engagement für den Lebensraum Wasser, welches bei den Mitgliedern der Singdrossel auf grosses Wohlwollen und Freude stiess. So lag es auf der Hand, dass die beiden Vereine fusionieren sollten. Das sah nicht nur der Vorstand der zwei Verein so, sondern auch die Mitglieder. Beide stimmten einstimmig für die Fusion und so entstand der neue Verein.
Unsere Vögel sind in ihren Lebensräumen durch uns Menschen bedroht. Verlust von Lebensräumen in immer dichter besiedelten Regionen, Umweltverschmutzung, rasant fortschreitende Klimaveränderungen setzen den Vogelpopulationen stark zu. Sie benötigen dringend Schutzräume, wo sie ungestört leben können, Nistmöglichkeiten für die Brut und Aufzucht der Jungvögel und nicht zuletzt ein besseres Verständnis ihrer ökologischen Bedeutung für uns Menschen.
Vögel spielen eine entscheidende Rolle im Ökosystem, indem sie zur Bestäubung von Pflanzen, zur Verbreitung von Samen und zur Kontrolle von Insektenpopulationen beitragen. Jedes Vogelart erfüllt eine spezielle Funktion im Ökosystem. Der Verlust von Vögeln führt zu einem Rückgang der Biodiversität, was sich negativ auf andere Arten und Lebensräume auswirkt.
Insekten spielen eine wichtige Rolle in Ökosystemen und haben sowohl für Fische als auch für Vögel eine erhebliche ökologische Bedeutung
Insekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten, insbesondere für junge Vögel, die proteinreiche Nahrung benötigen, um zu wachsen. Insekten sind oft die Hauptnahrung während der Brutzeit.
Vögel tragen zur Kontrolle der Insektenpopulationen bei. Indem sie Insekten fressen, helfen sie, das Gleichgewicht im Ökosystem aufrechtzuerhalten.
Insekten sind für die Ernährung und das Überleben vieler Fisch- und Vogelarten von zentraler Bedeutung und tragen zur Gesundheit ihrer Lebensräume bei.
Fledermäuse fressen eine große Menge an Insekten, darunter Mücken, Käfer und andere Schädlinge. Eine einzelne Fledermaus kann in einer Nacht mehrere Tausend Insekten fangen, was zur Reduzierung von Schädlingen in landwirtschaftlichen Gebieten beitragen kann. Sie tragen zur biologischen Vielfalt bei, indem sie sich in verschiedenen Lebensräumen ansiedeln und in unterschiedlichen Nahrungsnetzen agieren.
Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und Stabilität ihrer Ökosysteme bei. Leider sind viele Arten aufgrund von Habitatverlust, Krankheiten und anderen menschlichen Eingriffen bedroht. Die 30 Fledermausarten der Schweiz stellen nahezu ein Drittel der in der Schweiz vorgefundenen Säugetiere dar. Als eines der weltweit ersten Länder setzte die Schweiz 1966 die Fledermäuse unter Schutz.
Fledermäuse benötigen geeignete Lebensräume, wie Wälder, Höhlen und alte Gebäude. Der Schutz dieser natürlichen Lebensräume ist entscheidend. Das Anbringen von Fledermauskästen kann den Tieren die fehlenden Rückzugsorte wie zum Beispiel Mauernischen in altne verlassene Gebäuden.
Der Einsatz von chemischen Pestiziden schadet nicht nur Insekten, sondern auch den Fledermäusen, die sich von diesen ernähren.
Der Naturschutzverein Sihltal betreut in der Gemeinde Langnau am Albis 350 Nistkästen. Diese müssen alle kontrolliert und gereinigt werden. Die Kästen hängen von der Sihl bis auf den Albis und vom Sihlwald bis zum Gontenbach. Mit jedem Kasten, der geputzt wird, steigt die Spannung, was wohl im nächsten angetroffen wird. ...
Die Reinigung der Nistkasten ist jedes mal eine Entdeckungsreise und man erfährt dabei unter kundiger Führung vieles über Vögel. Welche Vogelart hat im Nistkasten gebrütet? Hat es vielleicht noch Vogeleier drin? Diese gemeinsamen Exkursionen in die Natur sind für alle Beteiligten Naturfreunde ein bleibendes Erlebnis.
Das Streumätteli befindet sich auf der Ostseite des Albishangs. Die ganze Fläche ist ca. 4,5 Hektaren gross. Dieses einzigartige Naturschutzgebiet von überregionaler Bedeutung ist einer der artenreichsten Flecken im Kanton Zürich. Der Natur und Vogelschutzverein Singdrossel betreut dieses Gebiet schon seit mehr als 30 Jahren. Damit dieser Artenreichtum bestehen bleibt, ist eine Pflege unumgänglich, alle Jahre wird das Hangried-Streumätteli im September gemäht.
Riede sind spezielle Feuchtgebiete, die oft auch als Schilfgebiete bezeichnet werden. Sie sind wichtige Lebensräume für viele Pflanzen- und Tierarten. Die Riedpflege dient der Erhaltung und Förderung dieser Ökosysteme. Das Mähen von Schilf fördert die Artenvielfalt und verhindert das Wachstum invasiver Pflanzenarten.
Das jährlich wiederkehrende Mähen des Streumätteli-Riedes hat sich in den vergangenen Jahren zu einem geselligen Arbeitseinsatz entwickelt. Bei jedem Wetter ist ist die Waldheuete auch eine Pflege der Kameradschaft.